Es ist geschafft, das Weingut Marienhof in Laubenheim hat eine neue “Pforte”. Das Tor wurde in der Werkstatt vorgefertigt, die Beschläge des alten Tores abmontiert und vom Schlosser (Firma Weyer aus Bretzenheim) das überarbeitet was noch zu gebrauchen war, neue Beschläge nach altem Vorbild nach gefertigt. Vor Ort begann dann die Montage: die Kunst neues an altes anzupassen, gangbar und schließbar zu machen.

Zuerst wurden die Beschläge an den Rahmen angebracht., die Rahmen eingehängt und  angepasst.  Danach wurden die Rundbogenelemente mit einem Stapler in die Höhe gehoben und befestigt. Schließlich Stück für Stück die Verbretterung montiert. Nun erscheint der Eingang des Marienhofes wieder in neuem Glanz.

Wichtig hier noch zu erwähnen: Der Marienhof hat nicht nur ein neues Tor, dort gibt es auch guten Wein zu kaufen, ist also einen Ausflug wert: Weingut Marienhof, Marienhofstraße 1, 55130 Mainz-Laubenheim.

 

Was für andere Frauen der Schuhladen, Boutique oder Parfümerie ist für unsere Chefin der Baumarkt oder Gartencenter. Stundenlang kann sie dort durch die Regale flanieren und lässt sich für den eigenen Garten inspirieren. Und bei einem dieser “Spaziergänge” hat sie etwas entdeckt, was ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie will nun auch Hotelchefin werden. Kunden dafür lassen sich direkt vor der Haustür finden, für den Hotelbau sorgt sie selbst. Eine alte Kiste aus dem Keller wird umfunktioniert. Der Deckel abmontiert. Vorhandene Holzstücke in Form geschnitten und mit Löchern versehen, 2 – 7 mm im Durchmesser, 7 cm Tiefe, leicht aufwärts gebohrt damit kein Wasser bei Regen eindringen kann. Schilfrohre bindet man mit Draht zusammen. Leere Toilettenpapierrollen werden mit Stroh gefüllt. Ein Backstein fehlt noch, der soll das Kernstück des Hotels bilden. Der ursprüngliche Deckel wird zum Dach, darauf kommt ein Ziegel zum Schutz gegen Wasser. Und fertig ist das neue Hotel, d. h. der Innenausbau ist noch nicht ganz fertig aber die ersten  Gäste können kommen. 

 Es bleibt jedem Interessenten selbst überlassen welche Wohnlage er bevorzugt.

Und siehe da, am Abend aufgestellt summt bereits am nächsten Morgen der erste Interessent heran, begutachtet die Lage und beschließt sich dort nieder zu lassen.

Da liegt es nun, das gute Stück, 4,10 m Breite, 4,80 m Höhe, in der Werkstatt vor uns augebreitet und harrt der Dinge die da kommen. Um das ganze Tor ins Bild zu bekommen, musste  unser Azubi der Lackiererei “aufs Dach” steigen.

Klar ist, da ist viel verrottet, das muss zum Teil 1:1 nachgebaut werden. Massivholz wird gekauft, aufgetrennt, fachgrecht aufgestapelt und muss sich erst mal aklimatisieren.